Die ganzheitliche Entwicklung des Kindes im Blick

Unsere jüngsten Schüler:innen beginnen ihre Schullaufbahn an der Berlin Cosmopolitan School in dem Jahr, in dem sie sechs Jahre alt werden. Mit 18 bis 22 Schüler:innen pro Klasse, maximal zwei Klassen pro Jahrgang und hochmotivierten Lehrer:innen aus aller Welt, bieten wir allen Schüler:innen an der Berlin Cosmopolitan School ein sicheres und fürsorgliches Lernumfeld.

Die Berlin Cosmopolitan School folgt dem Berliner Rahmenplan sowie dem International Baccalaureate Primary Years Programme (PYP), in dem der Schwerpunkt auf der ganzheitlichen Entwicklung des Kindes liegt – als Forscher sowohl im Klassenzimmer als auch außerhalb. Das Programm bereitet die Schüler:innen der Berlin Cosmopolitan School darauf vor, aktive Teilnehmer auf der lebenslangen Reise des fächerübergreifenden Lernens zu werden.

Nach dem Unterricht haben unsere Schüler:innen in unserem Nachmittagsprogramm eine große Auswahl an vielfältigen und einzigartigen Klubs. Hier können sie unter anderem zwischen über 50 Musik-, Wissenschafts-, Sport-, Experimentier-, Kunst- und mehreren Sprach-Klubs wählen.

MINT-Schwerpunkt im Schulprogramm der Grundschule

Die Besonderheit der Grundschule der Berlin Cosmopolitan School im Unterschied zu den meisten öffentlichen Schulen in Berlin besteht darin, dass neben dem Berliner Rahmenplan das PYP (Primary Years Programme) der International Baccalaureate Organisation (IBO) die Basis für den Lehrplan bildet.

Zusammenfassung

Unser Schulprogramm schafft aus unserer Sicht optimale Rahmenbedingungen für den MINT-Schwerpunkt und seine erfolgreiche Umsetzung.
Die ausschlaggebenden Erfolgsfaktoren unseres pädagogischen Konzeptes sind:

  • Begeisterung und Aufrechterhaltung der natürlicher Neugier der Kinder (Motivationslage + Spaß am Lernen)
  • Aktive Rolle des Lernenden (Mitgestaltung des Lernprozesses)
  • Erfahrungsbasiertes Überblickswissen, welches sich auf fundiertes Basiswissenstützt (fachliche Leistung)
  • Qualität des Lehrerkollegiums (fachliche Ausbildung + ständige Weiterbildung)
  • Technische Ausstattung (digitales Lernen)

Das Primary Years Programme (PYP)

Auf Grund der besonderen Organisation der Grundschule nach den IBO PYP Standards sehen wir es als notwendig, das PYP hier kurz zu erläutern, insbesondere auch weil es für die MINT-Schwerpunktbildung und Umsetzung von besonderer Bedeutung ist. Weiterführende Informationen zum PYP entnehmen Sie bitte der Seite Primary Years Programme (PYP).

Das PYP ist ein Programm, das für die Drei- bis Zwölfjährigen von der International Baccalaureate Organisation (IBO) entwickelt wurde und ist von folgenden Grundkonzepten geprägt:

INTERNATIONALITÄT

Dieses Programm entstand als eine Kombination aus erfolgreichen nationalen Curricula und den Erfahrungen internationaler Bildungsinstitutionen und wurde speziell als Lehrplan für internationale Schulen entwickelt, die ihre SchülerInnen zum IB Diploma Programme führen. Der PYP-Lehrplan ermöglicht auch einen problemlosen Schulwechsel im internationalem Maßstab. Da die Berlin Cosmopolitan School eine internationale Schule ist (aktuell haben wir Schüler:innen aus mindestens 47 Ländern), ist das für unsere hochmobilen Familien von besonderer Bedeutung.

LERNEN BASIEREND AUF HINTERFRAGEN UND RECHERCHE: INQUIRY BASED LEARNING

Der Schwerpunkt des PYP und somit der Berlin Cosmopolitan School liegt auf dem wissens- und erfahrungsbasierten Lernen, der Entwicklung der besten Methoden der Wissensaneignung und der Beschäftigung mit Dingen, über die man gern mehr wissen möchte. PYP geht somit von der natürlichen Neugierde der Kinder aus und ist ein Entdecker-Programm, das sich vornehmlich auf wissenschaftliches Erkunden als zentrale Herangehensweise fokussiert. Im Mittelpunkt des PYP-Konzeptes stehen die Kinder als Forscher, sowohl im Klassenzimmer als auch außerhalb. Die SchülerInnen werden von den Lehrern dazu ermutigt, neugierig zu sein, Fragen zu stellen und anhand verschiedener Lernstrategien Wege zu finden, um Antworten auf diese Fragen zu finden und auf diese Weise Bedeutung finden in dem, was sie lernen. Der Lehrer agiert dabei nicht als Träger vom vorgefertigten deklarativen Wissen. Diese Lernstrategie wird als suchendes autonomes Lernen bezeichnet und prägt das gesamte Programm. Somit besteht der wichtigste Unterschied des PYP zu den klassischen Bildugsmodellen darin, dass es nicht um Wissensanhäufung und Wissensreproduktion geht, sondern um die Entwicklung eines tiefen Verständnisses für die wichtigsten Konzepte und Zusammenhänge. Der Weg dazu führt nicht über Demonstrieren, sondern über Erfragen, Erforschen und Experimentieren mit aktiver Beteiligung des Lernenden.

FÄCHERÜBERGREIFENDES DENKEN

Das PYP setzt sich zum Ziel, eine Verbindung zwischen den bereits vorhandenen Kenntnissen der SchülerInnen und der neuen Verständnis der Welt herzustellen. Traditionelle akademische Fächer (Mathematik, Sprachen, Kunst, Natur- und Sozialwissenschaften) sind Teil des Programms, werden aber unter Rückgriff auf interdisziplinäre Themen gelehrt. Dieses transdisziplinäre Programm lässt die SchülerInnen bestehende Wechselbeziehungen und Zusammenhänge zwischen akademischen Wissen erkennen und schafft ein solides Fundament aller Grundfertigekeiten und lebensnotwendigen Fähigkeiten, um sich optimal in die globale Welt zu integrieren.

DAS IB-LERNERPROFIL

Im PYP stehen die Kinder und ihre ganzheitliche individuelle Entwicklung im Mittelpunkt, wobei neben den akademischen Fähigkeiten emotionale, physische, soziale und kognitive Bedürfnisse der Kinder eine bedeutende Rolle spielen. Dazu werden bestimmte Persönlichkeitscharakteristika gefördert, die ein Fundament für die spätere „international mindeness“ der SchülerInnen schaffen und den so genannten learner profile bilden.

Unsere Schule hat die MINT-Aktivitäten im Schulprogramm verankert

Folgende MINT-Aktivitäten bilden den MINT-Schwerpunkt der Berlin Cosmopolitan Grundschule:

 

Naturwissenschaften erforschen

Naturwissenschaften werden als Erforschung der biologischen, chemischen und physikalischen Aspekte der natürlichen Welt sowie der Zusammenhänge zwischen ihnen verstanden. Im Rahmen des „Programme of Inquiry“ entwickeln die Lernenden eine Sichtweise von der Welt aus wissenschaftlicher Perspektive.

Fertigkeiten für den Mathematikunterricht

Im Mathematikunterricht erhalten die Schüler:innen die Möglichkeit, das Wissen und die Fertigkeiten zu entwickeln, die sie benötigen, um Mathematik in der Praxis anzuwenden und Verknüpfungen zwischen der Mathematik und anderen Fachgebieten zu erkennen.

ICT-Unterricht

ICT-Unterricht ist Bestandteil des Lernplanes ab der 1.Klasse. Es werden Fertigkeiten zum Erforschen, Informieren, Präsentieren und Kommunizieren mit ICT vermittelt. Das Digitale Lernen wird durch entsprechende mediale Ausstattung und Ausbildung der Grundschullehrkräfte gewährleistet.

MINT-Schwerpunkte

In jedem Jahrgang von 1 bis 5 haben mindestens 3 Units of Inquiry des interdisziplinären PYP einen eindeutigen MINT-Schwerpunkt.

Außerschulische Lernorte

Unterricht an außerschulischen Lernorten wird inhaltlich an den Lehrplan des jeweiligen Jahrgangs, entsprechend der Themen des „Programme of Inquiry“, geknüpft. Solche Unterrichtseinheiten sind ein fester Bestandteil des Curriculums und somit des Schuljahresplanes der Grundschule.

MINT-Klubs am Nachmittag

Im Rahmen der Ganztagsbetreuung bieten wir zusätzlich in der Nachmittagszeit folgende Klubs mit MINT-Schwerpunkt an: Maths Club (I und II), IT I Klub, Science Club, Game Maker, Digital Art, Lego Klub, Wood Working (Holzarbeiten) und viele mehr.

MINT-Wettbewerbe

Wir führen unsere Schüler:innen bereits ab der Grundschule aktiv an MINT- Wettbewerbe heran. Aktuell sind es in erster Linie verschiedene Mathematik-Wettbewerbe: „Känguru“, Bolyai Mathematik Teamwettbewerb und Mathematik Olympiade; und Robotics Wettbewerbe.

Explore the World of Science

Jedes Jahr findet zum Abschluss des 6.Schuljahres unter dem Motto „Explore the World of Science“ die Science Fair der 6.Klassen statt. Ein Tag der Klassenfahrt der 6.Klassen nach London wird als „Science Day“ gestaltet.

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