Last modified: 29 June 2018

Wir an der Berlin Cosmopolitan School sind der Meinung, dass das Erlernen der englischen Sprache Türen zu neuen Welten öffnen kann. Ziel des Englischunterrichts ist es, das kritische Denken unserer SchülerInnen zu entwickeln und zu stärken sowie ihre Vorstellungskraft zu beflügeln.

In den Klassen 6 bis 10 besprechen wir Romane wie ‚Von Mäusen und Menschen‘ von John Steinbeck und ‚Wer die Nachtigall stört‘ von Harper Lee, Gedichte, Theaterstücke (u. a. von Shakespeare) und eine Reihe von Sachbüchern. Wenn wir Werke der Belletristik behandeln, sind Diskussionen und darstellendes Spiel ein untrennbarer Bestandteil des Unterrichts. Häufig spielen die SchülerInnen eine bestimmte Szene eines Stücks nach oder versetzen sich im Rollenspiel in die Gefühle und Beweggründe eines Charakters hinein. Einen weiteren thematischen Schwerpunkt bildet die Medienkompetenz der SchülerInnen. Dazu analysieren die SchülerInnen Kurzfilme und beschäftigen sich mit der Wirkmacht der Werbung.

In den Mittelschuljahren vermitteln wir Schreibkompetenz mit Schwerpunkt auf der englischen Grammatik sowie dem Verfassen von Texten für unterschiedliche Zwecke und Zielgruppen. Die SchülerInnen lernen, wie sie Streitschriften, packende Geschichten und analytische Aufsätze verfassen. Weil viele unserer SchülerInnen keine englischen Muttersprachler sind, legen wir zudem großen Wert auf formlose wöchentliche Vokabeltests und Diktate. Darüber hinaus bietet der Fachbereich Englisch außerschulische Aktivitäten an, so z. B. einen Autorenwettbewerb, bei dem SchülerInnen eigene Stücke in englischer Sprache schreiben und verfilmen können. Auch die Eröffnung eines Buch-Clubs ist geplant.

In den Jahrgangsstufen 11 und 12 vertiefen die SchülerInnen ihre Sprach- und Literaturkenntnisse. Neben der kritischen Auseinandersetzung mit Gedichten, Stücken und Romanen beschäftigen wir uns ergänzend mit der Frage, inwieweit Sprache in unserem Alltag das Denken prägt. Warum ist eine bestimmte Sprache für manche anstößig und für andere nicht? Inwieweit bedient oder hinterfragt die Sprache der Werbung Stereotype? Anhand eines breit gefächerten Spektrums von Textsorten – von Blog-Beiträgen bis hin zu Boulevardzeitungen – machen sich die SchülerInnen mit stilistischen Konventionen und ihrem Bruch vertraut. Sie erlernen, Parteilichkeit in Medien zu erkennen, politische Rhetorik zu analysieren und visuelle Texte zu dekonstruieren.

Je nach gewähltem Kurs können sich die SchülerInnen zudem mit den verschiedenen Schulen der Literaturkritik und den Möglichkeiten befassen, die das Experimentieren mit Erzähltechniken bietet. Neben den zahlreichen Angeboten, die auf spielerische Art das kreative Denken fördern, liegt der Schwerpunkt der Kurse auf der Entwicklung der wissenschaftlichen Schreibkompetenz, um die SchülerInnen optimal auf ihr späteres Studium vorzubereiten.