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Zwischen Regalen und Ruhe: Zwei 7. Klassen auf Lesereise in die Philip-Schäfer-Bibliothek

Cosmopolitanschool Berlin Drei Jungen aus den 7. Klassen sitzen auf dem Boden der Philip-Schäfer-Bibliothek und lesen Bücher. Umgeben von bunten Regalen wirken sie konzentriert und entspannt in dieser gemütlichen Lesereise durch Geschichten und Fantasie. loading=

Manchmal braucht es keinen großen Ausflug, um etwas Besonderes zu erleben. Für die beiden 7. Klassen führte der Weg im Deutschunterricht nur ein paar Straßen weiter – zur Philipp-Schaeffer-Bibliothek. Und doch fühlte sich dieser Vormittag an wie eine kleine Reise.
Zwischen den beiden Halbjahren ging es ganz bewusst darum, einmal durchzuatmen. Kein Test, kein Arbeitsblatt – stattdessen Zeit. Zeit zum Stöbern. Zeit zum Blättern. Zeit, um ein Buch zu finden, das vielleicht zum Begleiter für die Ferien wird.

Die Wahl fiel auf die Bibliothek nicht nur wegen ihres vielfältigen Angebots, sondern auch aus ganz praktischen Gründen: Trotz Schneemassen war sie fußläufig gut erreichbar. Drinnen eröffnete sich eine andere Welt – mit Nischen, Sesseln, Ecken und Fensternischen, die dazu einluden, sich mit einem Buch zurückzuziehen und für eine Weile abzutauchen.
Und genau das geschah. Überall saßen Schülerinnen und Schüler zwischen Regalen oder auf gemütlichen Plätzen und lasen. Die meisten vertieften sich in deutschsprachige Bücher, andere griffen zu englischen oder chinesischen Titeln – ein leises Bild gelebter Mehrsprachigkeit.

Cosmopolitanschool Berlin Fünf Mädchen aus der 7. Klasse sitzen in einer gemütlichen Ecke der Philip-Schäfer-Bibliothek zusammen und lesen und erkunden Bücher in dunkelblauen Regalen - der perfekte Ort für ihre Lesereise. loading=
Cosmopolitanschool Berlin Drei junge Frauen aus den 7. Klassen sitzen in einer Ecke der Philip-Schäfer-Bibliothek, Rucksäcke und Mäntel um sie herum. Zwei lesen auf einer Bank, eine sitzt auf dem Boden, vertieft in ihr Buch, ihre Lesereise ist offensichtlich im Gange. loading=

Zwischendurch tauchte eine Frage auf, die vermutlich viele heimlich beschäftigte: „Sind Comics auch Bücher?“

Eine Frage, die zeigt, dass Lesen viele Formen haben darf – und dass Neugier immer dazugehört.

Auch die Bibliothekarin blieb die besondere Atmosphäre nicht verborgen: Sie lobte die Gruppe ausdrücklich für ihre Ruhe und Aufmerksamkeit. Mehrere Kinder erkundigten sich sogar direkt nach einem Bibliotheksausweis – ein schönes Zeichen dafür, dass aus dem Besuch mehr werden könnte als ein einmaliger Ausflug.

Und das Wichtigste? Auf Rückfrage hatten fünf Kinder bereits ihre persönliche Ferienlektüre entdeckt – Bücher, die sie sich von ihren Eltern kaufen lassen möchten.

Vielleicht beginnt genau so eine neue Lesetradition: mit einem ruhigen Vormittag, einem gemütlichen Platz und der Freiheit, einfach zu lesen.
Ein Ausflug ohne große Bühne, aber mit viel Wirkung.