Demokratie braucht Engagement: BCS-Schüler reflektieren während der Berlin Freedom Week
Da die politischen Entwicklungen in Venezuela erneut die internationalen Schlagzeilen dominieren, sind Fragen rund um Demokratie, Freiheit und bürgerliche Verantwortung dringlicher denn je. Vor diesem Hintergrund gewinnt eine kürzlich gemachte Lernerfahrung unserer Geschichtsschüler der 10. Klasse neue Relevanz.
Im November nahm die Geschichtsklasse 10a in Begleitung ihres Geschichtslehrers Forrest Holmes an einer Veranstaltung teil, die von der Berliner Sparkasse im Rahmen der ersten Berliner Freiheitswoche organisiert wurde. Hauptredner war Leopoldo López, ehemaliger demokratisch gewählter Bürgermeister von Caracas und eine der prominentesten Persönlichkeiten der demokratischen Opposition Venezuelas. In seiner Rede sprach er eindringlich über die Fragilität demokratischer Systeme und die Rolle, die jeder Einzelne bei ihrer Verteidigung spielt.
Ein besonders bedeutungsvoller Moment folgte auf den Vortrag: Daniel Bastidas Avila, ein Schüler der Klasse 10a mit venezolanischen Wurzeln, stellte sich Herrn López persönlich vor. Ihre gemeinsamen Verbindungen zu Venezuela führten zu einem authentischen und bewegenden Austausch, der die Mitschüler tief beeindruckte und lebhafte Diskussionen über Demokratie, Identität und politische Verantwortung auslöste.
Die engagierte Teilnahme unserer Schüler blieb nicht unbemerkt. Die Gruppe wurde vom Vorstandsvorsitzenden der Berliner Sparkasse persönlich gedankt, und die Berlin Cosmopolitan School wurde inzwischen darüber informiert, dass der Besuch in einer kommenden nationalen Publikation der Sparkasse vorgestellt wird – eine starke Anerkennung für aktives, engagiertes Lernen über den Unterricht hinaus.