Last modified: 11 April 2017

Das PYP (Primary Years Programme) der International Baccalaureate Organisation (IBO) bildet neben dem Berliner Rahmenplan die Basis für den Lehrplan an der Berlin Cosmopolitan School. Das PYP wurde speziell als Lehrplan für internationale Schulen entwickelt und führt die SchülerInnen zum IB Diploma Programme.

Der PYP-Lehrplan ist von folgenden Grundkonzepten geprägt:

Internationalität: Der Lehrplan kombiniert die erfolgreichsten internationalen pädagogischen Konzepte und befähigt die SchülerInnen, problemlos und in internationalem Maßstab die Schule zu wechseln.

Auf Hinterfragen und Recherche basierendes Lernen: Der Schwerpunkt des PYP liegt auf dem wissens- und erfahrungsbasierten Lernen, der Entwicklung der besten Methoden der Wissensaneignung und der Beschäftigung mit Dingen, über die man gern mehr wissen möchte.

Fächerübergreifendes Denken: Mathematik, Sprachen, Kunst, Natur- und Sozialwissenschaften werden unter Rückgriff auf interdisziplinäre Themen gelehrt, damit die SchülerInnen bestehende Zusammenhänge erkennen.

Das IB-Lernerprofil

PYP ModelSchülerInnen, die nach dem PYP-Lehrplan lernen, erwerben folgende Fähigkeiten:

Hinterfragen

Sie entwickeln eine natürliche Neugier. Sie eignen sich die Fähigkeiten an, die sie benötigen, um Dinge zu hinterfragen, zu recherchieren und sich selbstständig zu erarbeiten. Sie lernen mit Freude am Lernen, die sie ihr ganzes Leben begleiten wird.

Gut unterrichtet sein

Sie gehen Konzepten, Ideen und Themen mit lokalem oder globalem Bezug auf den Grund. Dabei eignen sie sich umfassende Kenntnisse an und gewinnen Erkenntnisse – auf Basis eines breit angelegten und ausgewogenen Fächerangebots.

Durchdachtes Agieren

Die SchülerInnen zeigen Eigeninitiative und entwickeln dabei einen kritischen und kreativen Geist, gehen komplexe Probleme an und treffen fundierte, ethisch gerechtfertigte Entscheidungen.

Kommunikativ

Die SchülerInnen verstehen und äußern Ideen selbstbewusst und kreativ in mehreren Sprachen und auf vielerlei Kommunikationswegen. Sie arbeiten bereitwillig und effektiv mit anderen zusammen.

Prinzipienfest

Das Handeln der SchülerInnen basiert auf Anstand und Ehrlichkeit, und sie haben einen ausgeprägten Sinn für Fairness, Gerechtigkeit und Respekt für die Würde von Einzelnen, Gruppen und Gemeinschaften. Sie übernehmen Verantwortung für ihr eigenes Handeln und seine Folgen.

Offenheit

Sie kennen und schätzen ihre eigene Kultur und persönliche Geschichte, sind aber gleichzeitig offen für Sichtweisen, Werte und Traditionen anderer Menschen und Gemeinschaften. Sie sind es gewohnt, unterschiedliche Meinungen einzuholen und zu bewerten, und sind bereit, aus Erfahrungen zu lernen.

Soziales Handeln

Die SchülerInnen können die Bedürfnisse und Gefühle anderer nachempfinden und zeigen Mitgefühl und Respekt gegenüber anderen. Sie zeigen persönliches Engagement für die Gemeinschaft und verhalten sich gegenüber anderen Menschen und der Umwelt achtsam und rücksichtsvoll.

Risikofreude

Sie stellen sich mutig, aber dennoch mit Bedacht unbekannten und unsicheren Situationen und verfügen über die geistige Eigenständigkeit, neue Rollen, Ideen und Strategien zu erproben. Sie sind mutig und äußern und verteidigen ihre Überzeugungen.

Ausgeglichenheit

Den SchülerInnen ist die Bedeutung eines geistigen, physischen und emotionalen Gleichgewichts für das eigene Wohlbefinden und das von anderen bewusst.

Selbstreflexion

Die SchülerInnen sind in der Lage, ihren eigenen Lernprozess und ihre Erfahrungen zu reflektieren. Sie können ihre Stärken und Grenzen als Grundlage für ihren weiteren persönlichen Lern- und Entwicklungsprozess einschätzen.